Beiträge von gsxracer

    Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch (technisch) sinnvoll.

    Um nur zwei Punkte zu nennen:

    1. Bei derart geringen Ladeleistungen sind die Verluste im Lader der Zoe unverhältnismäßig hoch.

    2. Der 5-kWh-Akku wird sehr hoch beansprucht, was selbst bei optimistischer Betrachtung eine deutlich beschleunigte Alterung zur Folge hat.

    Dem schließe ich mich an. Selbst bei einer "relativ" großen Anlage (44 Module je 455 Watt) kann ich den Zoe nur unter optimalen Bedingungen Überschussladen. Ansonsten kaufe ich lieber Strom dazu und lade mit einer vernünftigen Leistung. Ich lese hier und da, dass sich Leute über den Onboardloader ärgern: Ich muss dazu sagen, dass ich persönlich am Zoe schätze, dass er einer der wenigen ist, bei dem 22KW AC laden möglich ist: Dadurch kann man sowohl zu Hause günstig und schnell laden (bei mir 25cent pro Kw/h) als auch mal unterwegs beim einkaufen, denn hier bei uns geben die AC Stationen am Aldi 22 KW aus und es kostet 29 cent, während DC laden unter 59 cent quasi nicht zu bekommen ist. Und in einer Stunde mal 100 KM nachladen ist halt viel besser als wenn das bei vielen anderen Autos im AC Modus eben nur 50 KM sind.

    Hab den Thread gelesen, mich mal hier angemeldet:

    - Zoe Phase 2

    - Wallbox Touchloader von Daheimladen, 22 KW

    - 20 KW Peak PV Anlage

    So, bei mir liegen auch im Sommer nie mehr als 15 KW an. Deshalb wird ja überdimensioniert. Es laden 3 E-Autos, 2x Peugeot E-Traveller mit bis 10,2 KW und der Zoe mit bis zu 22 KW.
    Wenn die beiden Traveller auf Reise sind, die Zoe hier steht und genug Strom anliegt, lädt sie. Ansonsten kriegt die Zoe im Lastmanager von Daheimladen (der steuert bis zu 6 Wallboxen, bei mir 4) eben eine Vorgabe, "Hybrid" Laden und als Mindeststrom die 8A. Dann wird eben der Rest, der zum 3 Phasigen laden fehlt aus dem Netz dazugekauft. Ganz ehrlich: das ist bei 25 c pro Kw/h doch egal, ob ich mir einen Teil dazukaufen. Lieber so, als den Onboardloader zu killen: Hab das einmal am Anfang ohne Mindeststrom gemacht und siehe da: Es geht immer an/aus/an/aus und damit kann man doch nur was kaputt machen...

    Und im Winter ist eh zu wenig Strom. Erstens, zu wenig Sonne, zweitens, 3 E-Autos und viertens fahren wir mit den Autos auch. Also Wer sein E-Auto nur 5.000 KM im Jahr oder so bewegt, hätte von den Kosten her auch beim Verbrenner bleiben können, just my 2cent, muss aber jeder selbst wissen...

    Wir fahren viel Auto und darum bin ich auch froh, im Zweifelsfall, wenn die Partnerin mal mit leerem Akku heimkommt, innerhalb von 2 Stunden wieder auf 85% zu sein, daher auch die 22 KW. Einfach eine schönes Lösung und da kauf ich mir auch mal Netzstrom für ein, alles immer noch viel viel günstiger als DC laden am öffentlichen Ladepunkt.